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Vor dem Hintergrund der extrem angespannten Lage auf den Betrieben und angesichts des anlaufenden Wahlkampfes zur Landtagswahl hat der Bauernverband Schleswig-Holstein sein Forderungspapier aus dem letzten Jahr aktualisiert und erweitert.

Es enthält Forderungen an verschiedene Ressorts und ist daher an die gesamte Landesregierung adressiert.

Der Präsident und der Generalsekretär haben das Papier am 12. August bei einem acht-Augen-Gespräch mit dem Ministerpräsidenten und der Landwirtschaftsministerin vorgestellt und erläutert.  

Die Kernanliegen und Forderungen an die Landesregierung sind:

  1. Heimische Schweinehaltung retten
  2. Pflanzenschutzmittel und Biozide: Anwendungsmöglichkeiten bewahren
  3. Dauergrünlanderhaltungsgesetz abschaffen
  4. Flächenmanagement nur mit der Landwirtschaft gemeinsam umsetzen
  5. Förderung des ländlichen Raumes sichern: verlässlich, realistisch, auskömmlich
  6. Wolf und Gänse: Artenschutz und Bestandsmanagement zielgerichtet ausgestalten
  7. Knickpflegevorschriften neujustieren
  8. Düngung und Ostseeschutz mit Verursachergerechtigkeit und Augenmaß gestalten
  9. Naturwiederherstellung nur mit Freiwilligkeit und Mitsprache der Landwirtschaft konzipieren
  10. Wohnraum auf landwirtschaftlichen Betrieben: Gestaltungsspielräume zur Realisierung nutzen

 

Weitere Unterpunkte und Einzelheiten sind dem hinterlegten Papier "BVSH-Forderungen an die Landesregierung" zu entnehmen.

Bauernverband Schleswig-Holstein