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Aktuelles

26.05.2026

Bauernverband Schleswig-Holstein übt scharfe Kritik am Ausweisungsverfahren des Naturschutzgebietes „Winderatter See“

Der Bauernverband Schleswig-Holstein hat heute eine detaillierte und mit einer Vielzahl an Kritikpunkten versehene Stellungnahme zur geplanten Ausweisung des Naturschutzgebietes „Winderatter See, Tal der Kielstau und Umgebung“ abgegeben. Der Verband lehnt die vorliegende Planung in ihrer aktuellen Form entschieden ab und bezeichnet sie als mangelhaft und überhastet.

Kern der Kritik ist das zugrunde liegende Schutzwürdigkeitsgutachten, das aus Sicht des Bauernverbandes gravierende fachliche und methodische Mängel aufweist. Wichtige Grundlagen, nachvollziehbare Methodik und vollständige Flächenbewertungen fehlen. Dass auf einer derart unsicheren Basis weitreichende – in die landwirtschaftliche Nutzung, Eigentum und betriebliche Entwicklung massiv eingreifende – Entscheidungen getroffen werden, ist nicht mit dem grundgesetzlich geschützten Eigentumsrecht vereinbar. Zudem verdeutlicht das Vorgehen, dass in einem „Hauruckverfahren“ einseitig Interessen des Naturschutzes auf Kosten der betroffenen Menschen in der Region ohne Rücksicht auf Verluste durchgedrückt werden sollen.

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13.05.2026

Tag des offenen Hofes 2026 - Landwirtschaft hautnah erleben!

Am Wochenende des 13. und 14. Juni 2026 öffnen landwirtschaftliche Betriebe bundesweit ihre Tore und laden euch herzlich zum „Tag des offenen Hofes” ein. Erlebt moderne Landwirtschaft aus nächster Nähe! Erfahrt, wie Lebensmittel produziert werden, werft einen Blick hinter die Kulissen der Höfe und kommt mit den Landwirtinnen und Landwirten ins Gespräch. Transparenz, Nachhaltigkeit und Regionalität stehen dabei im Mittelpunkt. Freut euch auf spannende Einblicke in Stall, Feld und Produktion, regionale Spezialitäten und Direktvermarktung, Mitmachaktionen für Groß und Klein sowie Informationen rund um Landwirtschaft und Ernährung.

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Gut gesagt

"Die Existenz der Menschheit hängt nicht von Aktienpaketen, Autos, Flugzeugen, Weltraumraketen etc. ab, sondern von 20 bis 30 cm Krumenboden und dass es ab und zu regnet!"

Prof. Dr. Werner Bergmann, Agrarwissenschaftler und Nestor der Pflanzenernährung

Zahl des Monats

236

...Eier betrug der Pro-Kopf-Verbrauch im Jahre 2023 in Deutschland und damit lag er um sechs Eier höher als im Jahr davor. Dies ergibt sich aus einer Pressemitteilung des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL).

Während der Verbrauch im Jahr 2022 auf 230 Eier pro Person gesunken war, stieg der Bedarf im Inland 2023 wieder an. Der Nahrungsverbrauch wuchs insgesamt auf 19,9 Milliarden Eier, was einem Plus von drei Prozent entspricht. Dies ist auf die gewachsene Bevölkerung zurückzuführen sowie auch auf einen höheren Bedarf. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) führt als mögliche Gründe für den erhöhten Bedarf sparsames Verbraucherverhalten an; so kann das Ei im Zuge der Inflation als günstiges Nahrungsmittel gedient haben. Ein weiterer Grund könnte die Ausbreitung der flexitarischen Ernährungsweise sein – weniger Fleisch, dafür mehr Eier.

Legehennenbestand weiterhin über 50 Millionen

Der Bestand an Legehennen lag auch 2023 mit 50,25 Millionen noch über der im Vorjahr erstmals erreichten Marke von über 50 Millionen (2022: 50,4). Darin enthalten ist eine vom BZL hinzu geschätzte Anzahl an Legehennen in Kleinbeständen mit weniger als 3.000 Haltungsplätzen. Das BZL geht davon aus, dass – entgegen der Entwicklung in den vergangenen Jahren – neben den Beständen über 3.000 Legehennen auch Kleinbestände nicht weiter ausgebaut oder sogar abgebaut wurden.

Bei einem leichten Rückgang der Legeleistung auf 291 Eier je Henne wurden im vergangenen Jahr 14,6 Milliarden Konsumeier erzeugt (-0,8 Prozent). Zurückzuführen ist dieser leichte Rückgang auf den weiteren Ausbau der Haltungsformen mit Auslauf. Damit konnte der Inlandsbedarf zu 73 Prozent aus heimischer Ware gedeckt werden (-3 Prozentpunkte).

Außenhandel: Hohe Inlandsnachfrage lässt Importe wieder steigen

Die Importe von Schaleneiern stiegen geschätzten Angaben zu Folge 2023 um knapp acht Prozent, die von Eiprodukten (Vollei, Eigelb und Eiweiß, flüssig, getrocknet, gefroren) um vier Prozent. Von den Schaleneiern stammten 75 Prozent aus den Niederlanden, gefolgt von Polen (12 Prozent), Dänemark und Belgien (je drei Prozent). Erstmals trat Rumänien mit rund drei Prozent der Lieferungen als Herkunftsland in Erscheinung.

Aufgrund des hohen Bedarfs im Inland – insbesondere an Eiern, die ohne Kükentöten produziert wurden – sanken die Ausfuhren von Eiprodukten um knapp 19 Prozent, die von Schaleneiern um vier Prozent.

Die Versorgungsbilanz Eier sowie die Berichte zur Markt- und Versorgungslage Eier sind unter www.ble.de/eier zu finden.

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Kooperationspartner

 
 
Bauernverband Schleswig-Holstein