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Aktuelles

06.12.2018

Staat als Preistreiber auf dem Bodenmarkt

Die Rolle des Staates bei der Entwicklung der landwirtschaftlichen Kauf- und Pachtpreise hat die Leiterin des Thünen-Instituts für Betriebswirtschaft, Prof. Hiltrud Nieberg, thematisiert. Der Staat sei "ein Treiber auf dem Bodenmarkt", sagte die Wissenschaftlerin beim Fachgespräch des Bundesverbandes der gemeinnützigen Landgesellschaften (BLG) am vorigen Dienstag in Berlin. Sie verwies auf eine Reihe steuer- und umweltrechtlicher sowie agrarpolitischer Regelungen, die tendenziell preissteigernd wirkten.

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09.11.2018

Wird der Wolf zum Problem? Der Verband bezieht Stellung

In Schleswig-Holstein mehren sich die Meldungen von Wolfsrissen. Die jüngsten Fälle waren in Nordfriesland und Rendsburg zu verzeichnen. Es ist kein Märchen, und es gibt nicht genug Uhrenkästen, in denen die Schafe sich verstecken könnten, wenn er kommt. Er kündigt sich auch nicht an, kann in einer Nacht spielend bis zu 70 km zurücklegen und taucht völlig unerwartet auf. Die jüngste Wolfsattacke fand diese Woche südlich von Neukirchen in Nordfriesland statt. Dort wurden in der Nacht auf Mittwoch auf einer Weide mehrere Schafe gerissen. Landes-Wolfsbetreuer Jens-Uwe Matzen bestätigte den Tod von zwei Tieren, weitere Tiere mussten aufgrund ihrer schwerwiegenden Verletzungen getötet werden.

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Gut gesagt

"Beim Thema Klimaschutz ist unser Bezugspunkt die Kohlendioxidemission pro erzeugter Tonne Weizen. Heute verbraucht ein Mähdrescher weniger als die Hälfte des Diesels für die Ernte einer Tonne Weizen als das noch in den 1950er Jahren der Fall war."

Dr. Ulrich Adam, Generalsekretär des europäischen Dachverbandes der Landmaschinenindustrie, zur Frage, was die Landmaschinenindustrie in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz tut.

Zahl des Monats

2.400.000.000


(2,4 Milliarden) Tonnen Kohlenstoff sind in Form von Humus in landwirtschaftlich genutzten Böden gebunden, belegt die Bodenzustandserhebung des Thünen-Instituts. Diese Menge ist genauso hoch wie das gesamte Kohlenstoff-Inventar der Wälder in Deutschland.Mit 96 Tonnen pro Hektar binden Ackerböden fast ebenso viel Kohlenstoff wie Waldböden mit 100 Tonnen. Das Ziel der Landwirte ist der Erhalt und die Erhöhung dieses Vorrats.

Bauernverband Schleswig-Holstein