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Politik zum Anfassen und Landwirtschaft hautnah erleben: Am Freitag war der FDP-Spitzenkandidat Christopher Vogt zu Gast beim landtechnischen Lohnunternehmen Hans-Jürgen Kock in Bendorf. Eingeladen hatte ihn der Landesverband der Lohnunternehmer Schleswig-Holstein e. V., einer von sieben Partnern des Aktionsbündnisses Ländliche Räume. Im Mittelpunkt des Besuchs standen der Austausch über die Zukunft des ländlichen Raums und die politischen Forderungen der Lohnunternehmer mit Blick auf die kommende Landtagswahl in Schleswig-Holstein im April 2027. Der Präsident des Verbandes der Lohnunternehmer Hans-Jürgen Kock nutzte den Besuch des Spitzenkandidaten für einen echten „Hands on Day“. So durfte Christopher Vogt mit anfassen und die täglichen Arbeiten in einem modernen landwirtschaftlichen Lohnunternehmen erleben und ausführen.

Vom politischen Gespräch direkt auf den Maishäcksler

Ein besonderes Highlight war die Gelegenheit für Christopher Vogt, selbst einen Maishäcksler zu fahren und damit den letzten Mais der Saison zu ernten. Im Anschluss stand das Waschen der großen Erntemaschine mit dem Hochdruckreiniger auf dem Programm. So erhielt der FDP-Spitzenkandidat einen unmittelbaren Einblick in die vielfältigen Aufgaben, die den Arbeitsalltag eines landwirtschaftlichen Lohnunternehmens prägen. Beeindruckt zeigte sich Vogt insbesondere vom hohen Innovationsgrad und der modernen Technik der eingesetzten Maschinen. Der Besuch machte deutlich, wie viel Know-how, Investitionen und technische Leistungsfähigkeit hinter der Arbeit der Lohnunternehmen stehen.

 

Klare Forderungen für einen starken ländlichen Raum

Hans-Jürgen Kock platzierte die konkreten Forderungen des Landesverbandes mit Nachdruck. Ganz oben auf der Agenda stehen dabei zwei zentrale Themen: der konsequente Ausbau des Mobilfunknetzes im ländlichen Raum sowie die dringend notwendige Erneuerung und Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur. Dazu gehören ein leistungsfähiges Straßennetz, die Sanierung und der Ausbau von Wirtschaftswegen sowie die Instandhaltung wichtiger Brücken und Fährverbindungen über den Nord-Ostseekanal. Gerade für Lohnunternehmen, die mit großen und schweren Maschinen auf ein funktionierendes Verkehrsnetz angewiesen sind, sind diese Infrastrukturen unverzichtbar. Eine moderne Landwirtschaft und leistungsfähige ländliche Wirtschaft brauchen verlässliche Rahmenbedingungen.

 

 

 

Hintergrund:

 

Aktionsbündnis Ländliche Räume hat starke Stimme

Die „Hands on Days“ sind Teil einer Kampagne des „Aktionsbündnis Ländliche Räume“ zum Landtagswahlkampf 2027. Damit möchten die sieben Bündnispartner die Themen und Herausforderungen des Ländlichen Raumes, der Land- und Forstwirtschaft und der dort ansässigen Unternehmen in den Fokus der politischen Akteure und der medialen Berichterstattung rücken. Acht Forderungen des Bündnisses werden in den kommenden Monaten öffentlich vorgestellt und mit konkreten Inhalten verbunden werden. Ziel ist es, die Bedeutung des ländlichen Raumes sichtbar zu machen und die Politiker des Landes für seine Zukunftsfähigkeit stärker in die Verantwortung zu nehmen.

Das Aktionsbündnis Ländliche Räume mit dem Claim „Zukunft wächst auf dem Land“ steht für einen klaren Anspruch: Die ländlichen Räume sind nicht nur Lebensraum, sondern Wirtschaftsraum, Produktionsstandort und Heimat. Es braucht in der Zukunft mehr politische Verlässlichkeit, unternehmerische Freiheit und eine gemeinsame, starke Stimme.

Bauernverband Schleswig-Holstein