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Aktuelles

06.10.2026

Maisernte 2026: Zwischen Fruchtfolge, Biogas und regionaler Energieversorgung

Aktuell sieht man auf den Straßen in Schleswig-Holstein wieder große Erntemaschinen. Nach der Getreide- und Rapsernte sind die Landwirtinnen und Landwirte mit einer weiteren großen Ernte beschäftigt: Die Maisernte.

Landwirt Tobias Hansen aus Kosel im Kreis Rendsburg-Eckernförde erklärt: „Mais ist in Schleswig-Holstein neben Weizen eine der wichtigsten Kulturpflanzen. Diese Frucht ergänzt nicht nur unsere Fruchtfolge, sondern liefert Energie für unsere Biogasanlage.“ Landwirt Hansen bewirtschaftet seinen landwirtschaftlichen Betrieb „Hansen Energie GmbH“ in der vierten Generation in Eschelsmark mit 300 Hektar Ackerbau, einer 265 kW Biogasanlage und einem Hähnchenmaststall. Die Wärme der Biogasanlage versorgt acht weitere landwirtschaftliche Betriebe in der Nachbarschaft mit mehreren Wohneinheiten und entkoppelt diese damit von der Nutzung fossiler Energieträger. „Ob sich für uns Biogasanlagenbetreiber das Modell der Bundesregierung für „flexible Stromerzeugung“ lohnt, hinterfragen aktuell viele Betriebsleiter,“ sagt Landwirt Tobias Hansen, „Eventuell bedeutet es für regionale Wärmemodelle ein Rückschritt zu fossilen Brennstoffen.“

 

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27.08.2026

Landesbauerntag am 4. September 2026

Einladung zum Landesbauerntag am 4. September anlässlich der NORLA 2026. Wir freuen uns über zahlreiche Gäste und beginnen den Tag bereits um 9.00 Uhr mit einem Get-together. Mitglieder des Landesvorstandes, der Kreisvorstände, die Sprecherinnen des Unternehmerinnen-Netzwerkes sowie die Geschäftsführung des Bauernverbandes freuen sich auf einen regen Austausch.

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Gut gesagt

"Die Existenz der Menschheit hängt nicht von Aktienpaketen, Autos, Flugzeugen, Weltraumraketen etc. ab, sondern von 20 bis 30 cm Krumenboden und dass es ab und zu regnet!"

Prof. Dr. Werner Bergmann, Agrarwissenschaftler und Nestor der Pflanzenernährung

Zahl des Monats

236

...Eier betrug der Pro-Kopf-Verbrauch im Jahre 2023 in Deutschland und damit lag er um sechs Eier höher als im Jahr davor. Dies ergibt sich aus einer Pressemitteilung des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL).

Während der Verbrauch im Jahr 2022 auf 230 Eier pro Person gesunken war, stieg der Bedarf im Inland 2023 wieder an. Der Nahrungsverbrauch wuchs insgesamt auf 19,9 Milliarden Eier, was einem Plus von drei Prozent entspricht. Dies ist auf die gewachsene Bevölkerung zurückzuführen sowie auch auf einen höheren Bedarf. Das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) führt als mögliche Gründe für den erhöhten Bedarf sparsames Verbraucherverhalten an; so kann das Ei im Zuge der Inflation als günstiges Nahrungsmittel gedient haben. Ein weiterer Grund könnte die Ausbreitung der flexitarischen Ernährungsweise sein – weniger Fleisch, dafür mehr Eier.

Legehennenbestand weiterhin über 50 Millionen

Der Bestand an Legehennen lag auch 2023 mit 50,25 Millionen noch über der im Vorjahr erstmals erreichten Marke von über 50 Millionen (2022: 50,4). Darin enthalten ist eine vom BZL hinzu geschätzte Anzahl an Legehennen in Kleinbeständen mit weniger als 3.000 Haltungsplätzen. Das BZL geht davon aus, dass – entgegen der Entwicklung in den vergangenen Jahren – neben den Beständen über 3.000 Legehennen auch Kleinbestände nicht weiter ausgebaut oder sogar abgebaut wurden.

Bei einem leichten Rückgang der Legeleistung auf 291 Eier je Henne wurden im vergangenen Jahr 14,6 Milliarden Konsumeier erzeugt (-0,8 Prozent). Zurückzuführen ist dieser leichte Rückgang auf den weiteren Ausbau der Haltungsformen mit Auslauf. Damit konnte der Inlandsbedarf zu 73 Prozent aus heimischer Ware gedeckt werden (-3 Prozentpunkte).

Außenhandel: Hohe Inlandsnachfrage lässt Importe wieder steigen

Die Importe von Schaleneiern stiegen geschätzten Angaben zu Folge 2023 um knapp acht Prozent, die von Eiprodukten (Vollei, Eigelb und Eiweiß, flüssig, getrocknet, gefroren) um vier Prozent. Von den Schaleneiern stammten 75 Prozent aus den Niederlanden, gefolgt von Polen (12 Prozent), Dänemark und Belgien (je drei Prozent). Erstmals trat Rumänien mit rund drei Prozent der Lieferungen als Herkunftsland in Erscheinung.

Aufgrund des hohen Bedarfs im Inland – insbesondere an Eiern, die ohne Kükentöten produziert wurden – sanken die Ausfuhren von Eiprodukten um knapp 19 Prozent, die von Schaleneiern um vier Prozent.

Die Versorgungsbilanz Eier sowie die Berichte zur Markt- und Versorgungslage Eier sind unter www.ble.de/eier zu finden.

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Kooperationspartner

 
 
Bauernverband Schleswig-Holstein